Gemeinde-Informationen
Auskunft: 02782/83315
Die Geografie
Die Stadt liegt im Zentrum Niederösterreichs in 229 m Seehöhe, umgeben von
fruchtbaren Äckern, direkt am linken Ufer des Traisenflusses und einer sonnigen und
weiten Aulandschaft. Herzogenburg ist umgeben von zahlreichen Bergen und Hügeln, im
Westen vom Hohen und Großen Kölbling, vom Schauerberg, im Norden von der Theyerner
Höhe, im Osten vom Spiegelberg bei Einöd, Hühnerbühel und Gutenbrunner Wald sowie vom
Grasberg bei Ossarn. Die Sicht erstreckt sich gegen Osten bis hin zum Wienerwald, im
Süden bis zu den Kalkalpen, Schneeberg, Gippel und Göller sowie dem
Ötscher.
Infrastruktur
Direkt an der S33 und damit mit der A1 verbunden. Öffentliche Verkehrsmittel:
Wien-Westbahn - St. Pölten, Verbindung Herzogenburg - Krems, BSt. Herzogenburg (10
Minuten) oder BHSt. Herzogenburg-Stadt (5 Minuten) oder BHSt. Herzogenburg-Wielandstal.
Kultur/Sehenswertes
Augustiner-Chorherrenstift, als Sankt Georgen an der
Donau 1112 gegründet. 1244 nach Herzogenburg verlegt. Dreigeschossiger Neubau, 1714 von
Jakob Prandtauer entworfen und von Josef Munggenast 1740 vollendet. Hauptfront 130m lang
mit Haupttor (Säulen und Atlanten). Der Hauptsaal des Stiftes im Ostflügel nach Plänen
von Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1716 bis 1718, mit Deckengemälde.
Klostergründung der Passauer Bischöfe, von B. Altomonte, 1772. Im Nordflügel
Stiegenhaus mit Deckengemälde: Ubersiedlung der Chorherren von St. Georgen nach
Herzogenburg, von B. Altomonte. Bibliothek mit figürlicher Deckenmalerei von B.
Altomonte, Architekturmalerei von D. Francia, 1753, mit 80.000 Bänden, 427 Handschriften
und 237 Wiegendrucken. Speisesaal mit Stuckaturen.
Stiftsmuseum: Reichhaltige Sammlung gotischer
Flügelaltäre, darunter drei aus der Kartause Aggsbach, von dort auch vier Tafeln des
Augsburger Malers Jörg Breu d. Ä. und die Schreingruppe des Marientodes (um 1490).
Gotische Scheiben aus Gars am Kamp, 14 Jh. Von dort auch die Flügel mehrerer Altäre
(1491). Altarflügel aus Gedersdarf bei Krems, Donauschule um 1515. Bedeutende
vorgeschichtliche und volkskundliche Bestände.
Barocke Stiftskirche, Hl. Georg und Hl. Stephan,
weiträumiges Schiff mit großer Flachkuppel. Der schöne, 72 Meter hohe, mittelalterliche
Glockenturm mit dem Herzogshut und reizvollem barocken Abschluß. Das Innere der Kirche
mit reicher Architekturmalerei von D. Francia (1751 bis 1765), die Deckenfresken von B.
Altomonte (im Chor noch Skizzen von Daniel. Gran); von Osten nach Westen: Allegorie der
Kirche Maria als Schutzfrau des Stiftes, Enthauptung des Hl. Georg, Triumph des
Hl.
Augustinus und Glorie der Heiligen in der Kuppel, 1755, Steinigung des Hl. Stephan.
Großartiger Hochaltar, Rokoko 1770, Marmorteile von Jakob Mösi und Bildhauerarbeiten von
J. Rößler, das Bild von Daniel Gran, 1746. Prächtige Ampel, 1770, Seitenaltäre aus
Marmor mit Gemälden von B. Altomonte, 1760 bis 1763. Im Chor zwei Olgemälde Opfer des
Abraham und Meichisedech von B. Altomonte, 1771. Hübsches Chorgestühl und Marmorkanzel
aus der Bauzeit. Vorzüglich in den Raum eingegliedertes, reiches Orgelgehäuse,
Rokoko
von 1780.
Freizeit/Tourismus
Schwimmbad, Schwimmunterricht, Fischerei, Tennisplatz, Kaffeehäuser,
Leihbibliothek, Eisschützen, Schach, Radclub, Miniaturgolf,
Sportfliegerclub.
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