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GEOGRAFISCHE INFORMATIONEN

ST. PÖLTEN

Landeshauptstadt-Informationen

Links aus St.Pölten
Offizielles St.Pölten, diverse Links, ...

Die Geografie

Seit 1989 Landeshauptstadt von Niederösterreich. An beiden Ufern der Traisen in weiter fruchtbarer Ebene, in 275 m Seehöhe gelegen.

Infrastruktur

Direkt an der A1 gelegen.
Verkehrsknotenpunkt und Ausgangspunkt der elektrischen Alpenbahn St. Pölten-Mariazell, der Linien St. Pölten-Kernhof, St. Pölten-Leobersdorf, St. Pölten-Tulln, St. Pölten-Krems.

Kultur/Sehenswertes

Stadt: Altstadt, 10. bis Ende des 11. Jh., um Dom und Kloster, erkennbar an den unregelmäßigen Straßenzügen (Stift-, Dom-, Grenz- und Herrengasse) sowie der ungleichmäßigen Baublockform.

Führung durch die Stadt: Vom Bahnhof durch die Kremser Gasse und die Rathausgasse zum Rathausplatz mit Rathaus, im 16. Jh. erbaut, Spätrenaissance mit achteckigem Turm, barockisiert. Barockfassade um 1727. An der Nordseite des Platzes die im Jahre 1757-1767 im Rokokostil erbaute Franziskanerkirche mit vier Seitenaltarbildern vom Kremser Schmidt.

In der Linzer Straße der stattliche Barockbau des Institutes der Englischen Fräulein, 18. Jh. mit prunkvoller Fassade von Jakob Prandtauer. Speisesaal mit Stuckaturen und Fresken. Im rechten Flügel der Kirche, Unbefleckte Empfängnis, 1715-1718. In der Kuppel Deckengemälde Marienleben, im Chor eine Kuppel mit Tambour (Fresko Offenbarung der Menschwerdung Christi), beide Deckengemälde von B. Altomonte, 1769. Ein Marienbild von Lukas Cranach, 1516. An der Wiener Straße links der Herrenplatz mit einer Mariensäule von 1718.

Anschließend der Domplatz mit der Domkirche, früher Augustiner-Chorherrenstiftskirche. Ursprünglich romanische Basilika mit 77m hohem Turm (Barockhelm 1693). Im Innern nur die Rosenkranzkapelle noch romanisch, der übrige Innenraum nach Entwürfen von Jakob Prandtauer barockisiert, 1722 bis 1750. Hochaltarbild, Neue Himmel'fahrt, von Tobias Pock, 1658. Deckenfresken: Anbetung Gottes, von Daniel Gran; Verklärung der Heiligen, Triumph der Kirche, Sieg Michaels von F.Gedon. In den Seitenschiffen jedes zweite Joch abwechselnd mit Kuppeln mit hoher Laterne und Fresken. Zehn Olgemälde, Leben Jesu, an den Mittelschiffwänden, die zwei westlichen von D. Gran, die übrigen von Gedon, 1743. Architekturmalerei, 1739, von Antonio Tassi. An den Wanden des Orgelchores zwei Olgemälde von B. Altomonte, 1765. Seitenaltarbilder: Hl. Barbara, Hl. Familie, Hl. Hippolyt, Hl. Augustin von D. Gran. Zwei prächtige Marmoraltäre, daneben Mormorreliefs, Hl. Gregor, Hl. Hieronymus 1742 bis 1744 an der Ostwand der Seitenschiffe. Südlich der Frauenaltar, 1742 bis 1744, mit spätgotischem Vesperbild. Im nördlichen Seitenschiff der Kreuzaltar von J. Schletterer, 1744. Prachtvolle barocke Chorstühle mit Reliefs und schöne Oberlichtgitter über den Seitentoren. Beichtstühle und Kanzel mit reichem, plastischem Schmuck, Kirchenstühle und Orgelgehäuse. In Kirche und Kreuzgang figürliche Grabdenkmäler aus dem 14. bis 17. Jh. Bischofsoratorium über der Sakristei mit stuckumrahmtem Deckenfresko von Daniel Gran. Silberner Altar um 1650 mit Kreuzigungsrelief. Ölgemälde, Hl. Florian über dem brennenden St. Pölten, von M. J. Schmidt, zweite Hälfte des 18. Jh., Rokoko-Sessel, 1768.

An der Nordseite des Domplatzes, der Mitte des 17. Jh. erbaute Bischofshof, des im Jahre 1081 gegründeten und 1784 aufgehobenen Augustiner-Chorherrenstiftes, mit fünf Höfen und offenen Umgangen, als eines der frühesten barocken Klöster erbaut, einzelne Teile aus dem 18. Jh. nach Entwürfen von J. Prandtauer umgebaut. Großer klassizistischer Saal mit Wandgemälden von Franz Paus, 1823, und Ölbild Christus und die Emmausjünger von Martin Johann Schmidt. Ehemaliger Speisesaal mit sieben Ölgemälden von M. J. Schmidt.

Dommuseum

mit Fresken und Medaillons von Paul Troger, 1734. In der Vorhalle Fresken von Daniel Gran.Das bischöfliche Seminar, früher Franziskanerkloster, gegründet 1455, im 18. Jh. umgebaut. Speisesaal mit Stuckaturen und Bibliothek mit barocken Schränken des ehemaligen Chorherrenstiftes.

Ehemalige Kirche der Karmelitinnen, mit Freitreppe, hohem Giebel mit Marienstatue und Statuenschmuck, erbaut 1712 von J. Prandtauer. Kalvarienberg im Südwesten der Stadt, Treppenanlage von Franz Munggenast 1745 erbaut; die Bildwerke von Peter Widerin, 1745.

Freizeit/Tourismus

Schwimmbad, Schwimmunterricht, Tennisplätze, Angeln, Stadttheater, Konzerte, Sauna, Hallenbad, ...

 

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